Mehr Wertschätzung für unsere Landwirtschaft

Die Lage:

Milch im Kühlschrank, Käse und Butter auf dem Tisch oder ein Kotelett auf dem Grill: Ohne unsere heimische Landwirtschaft sähe es auch auf den Tellern im Rheiderland eher leerer aus. Die Landwirtschaft in Weener ist dabei in erster Linie von Milchvieh-Landwirtschaft geprägt. Dafür bewirtschaften die Betriebe moderne Ställe und Anlagen und viele Weide- und Graslandflächen. Seit Generationen hat dieser Wirtschaftszweig unsere Heimat und seine Landschaft geformt und bestimmt. Die Landwirtschaft gehört zur Geschichte unserer Stadt ebenso dazu wie zu ihrer Zukunft.

Das Problem:

In vielen Fällen sitzen die Landwirte bei politischen Entscheidungen gar nicht mit am Tisch – wie zuletzt beim prominenten Beispiel „Masterplan Ems“. Und auch wenn ich nicht jedes Argument der Landwirte teile, wenn in den Gremien, in den entscheidenden Sitzungen nicht ein Vertreter der Landwirtschaft für seine Zunft sprechen darf, dann ist das nicht nur unfair gegenüber den Landwirten und ihren Familien. Es fallen auch wichtige fachliche Informationen unter den Tisch, die vielleicht eine bessere Lösung möglich machen. So wird ohne Not auf das Fachwissen der Landwirte verzichtet.

Die Lösung:

Mir sind hier zwei konkrete Dinge wichtig:
1) Ich möchte erreichen, dass in der kommenden Ratsperiode ein Vertreter der Landwirtschaft aus Weener einen beratenden Sitz im Bau- und Umweltausschuss erhält. So haben die Landwirte die Möglichkeit, sich im Rat der Stadt Weener Gehör zu verschaffen und sie können mit ihrem Wissen an den Entscheidungen mitwirken.

2) Außerdem möchte ich Projekte stärken, die den Bürger:innen – vor allem den Kindern und Jugendlichen – wieder einen engeren Bezug zur Landwirtschaft ermöglichen. Hier gibt es schon tolle Projekte wie der offene Hof von Steffi und Peter Brink in Vellage. Das sollte die Stadt Weener in Zukunft unterstützen, durch Öffentlichkeitsarbeit und durch die Kontakte zu den Schulen und Kindergärten.