Stabil für die Demokratie – Stark für Europa
Wir merken es aktuell an vielen Stellen: Unsere Art zu Leben, unser Miteinander, unsere Demokratie werden angegriffen – von außen, zum Beispiel durch die hybride Kriegsführung Russlands oder die Interessen der großen Tech-Konzerne. Aber auch von Innen: Wir selbst sind uns manchmal selbst nicht geheuer und statt eines respektvollen Umgangs wählen manche den Weg von Beleidigungen und Diffamierungen.
Für ist mich klar: Unsere Demokratie, unser Grundgesetz, unser Platz in Europa – all das muss verteidigt werden! Denn es ist es mehr als wert! Darum setze ich mich für die Städtepartnerschaften Weeners mit Eurajoki in Finnland und Les Pieux in Frankreich ein. Auch der direkte Draht in unser direktes Nachbarland, die Niederlande ist mir wichtig. Darum freue ich mich, regelmäßig in unseren Partnerstädten zu sein und auch an vielen Veranstaltungen in den Niederlanden teilnehmen zu können.
Genauso wichtig ist für mich die Erinnerungskultur in unserer Stadt und der Region. Als Historiker bin ich überzeugt, dass wir aus unserer Geschichte lernen müssen. Sonst sind wir verdammt, die gleichen Fehler zu machen, wie unsere Großeltern oder Urgroßeltern. Auch in Weener haben Menschen durch Unmenschlichkeit ihr Leben verloren.
Darum steht für mich ein Leitsatz felsenfest in meinem Weltbild: Nie wieder Faschismus!

Kommunikation – offline und online
Kommunalpolitik und Verwaltungshandeln lebt von Kommunikation – egal ob den Bürgerinnen und Bürgern in Weener, den Gästen unserer Stadt, den Mitgliedern im Stadtrat, den Kolleginnen und Kollegen oder Jedermann und Jederfrau: Ansprechbar zu sein, ist mein Anspruch. Nur wenn wir miteinander sprechen, unsere Argumente anhören und abwägen, können Lösungen entstehen. Niemand weiß stets wie man alles richtig macht und jeder Mensch macht Fehler, immer wieder – ich auch.
Darum können gute Lösungen, neue Ideen und pragmatisches Handeln auch nur zusammen entwickelt und umgesetzt werden. Mein Ziel ist es, auch weiterhin als Moderator der unterschiedlichen Vorhaben, der nötigen Umsetzungen und des Interessensausgleich zu arbeiten. Dafür bin ich auch immer für alle erreichbar: Offline bei Veranstaltungen, im Rathaus, beim Einkaufen oder wenn man mich auf der Straße trifft – Online und telefonisch hier: heikoabbas@web.de, 0151-40136767, bei Instagram oder Facebook.
Ich freue mich auf Ihre, auf Eure Nachrichten.

Ehrenamt – der Herzschlag unserer Stadt
Weener wäre nicht Weener ohne die tausenden Ehrenamtlichen, die in Vereinen, Gruppen, Nachbarschaften, Kirchengemeinden, der Feuerwehr oder in anderer Form ihr Herzblut, ihren Einsatz, ihre Zeit für die Menschen geben würden. Seien es Veranstaltungen, Sportangebote, gemeinsame Treffen oder Beratungen – das Engagement ist so vielfältig und so beeindruckend, dass man gar nicht alles aufzählen kann. Ohne diese vielen zupackenden Hände wäre unsere Stadt kälter, ärmer und weniger lebenswert.
Darum werde ich mich weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Ehrenamtliche die Unterstützung erhalten, die die Stadt Weener (Ems) geben kann. Offene Türen und ein offenes Ohr für die Anliegen dieser Menschen, die sich freiwillig für unsere Gemeinschaft einsetzen, sind für mich dabei ebenso selbstverständlich wie die Hilfe bei Problemen und Herausforderungen.
In den vergangenen Jahren hat sich das Vereinswesen in unserer Stadt sehr gut entwickelt. Eines meiner liebsten Beispiele dafür ist das Free For All Festival, welches wieder getragen von mehr als 200 Ehrenamtlichen zurück ist in Stapelmoor und in unserer Stadt. Auch der Einsatz der Dorfgemeinschaft Kirchborgum für das neue DGH dort ist mehr als imponierend. Doch es gibt noch so viel mehr zu entdecken, zum mitmachen und begeistert sein, dass ich mich sicher bin: Wir sind noch längst nicht fertig – da geht noch mehr.
Ein Danke von Herzen an alle, die freiwillig mit anpacken. Schön, dass es Euch gibt!

Kinder und Familie – unsere Stadt lebenswert erhalten
In den vergangenen Jahren hat sich in Weener viel getan, um das Leben für Kinder und Familien lebenswerter zu machen. An allen vier Grundschulen wurde und wird massiv investiert, um den Ganztagsbetrieb sicher zu stellen. Dabei sind alle Schulen mittlerweile modern ausgestattet, mit Mensen versehen und fit für die Zukunft.
Auch in der Kinderbetreuung sind die Plätze durch die städtischen Kindertagesstätten und die Plätze von Anbietern wie im Jona-Kindergarten oder den Einrichtungen der Lebenshilfe angestiegen und bieten mittlerweile für jedes Kind, das einen Platz sucht, ein Angebot vor. Aktuell entsteht noch eine neue Kita in Tichelwarf und die Betriebs-Kita der Firma Wildeboer, so dass auch in Zukunft weitere Plätze angeboten werden können.
Doch auch die Bereitstellung von Infrastruktur wie dem Friesenbad, den Spielplätzen im Stadtgebiet wie dem „Monte Teichmann“, der erneuert wird, oder die wichtige Arbeit der Präventionskräfte der Stadt und in den beiden Jugendzentren in Tichelwarf und Weener – all das gehört zu einer guten Umgebung, in der man eine Familie gründen mag und Kinder groß ziehen möchte dazu.
Darum ist für mich klar: Die Angebote in der Jugendpflege, der Kinderbetreuung und der Schulen müssen qualitativ erhalten und weiter ausgebaut werden – mit Augenmaß und sinnvollen Schritten.

Handwerk und Industrie – unsere Wirtschaft weiter stärken
Weener ist ein starker wirtschaftlicher Standort: Ob nun herausragende Betriebe wie der Schlachter des Jahres, die Fleischerei Leggedör, oder große Industrieunternehmen wie die Papierfabrik Klingele, Weener Plastik oder Wildeboer, unsere Gartenbaubetriebe in Halte oder viele, viele andere Unternehmen, die hunderte Arbeitsplätze sichern – wir können zurecht stolz auf die Wettbewerbsfähigkeit in unserer Stadt sein.
Doch es gibt noch viel zu tun. Weener steht im ständigen Wettbewerb mit anderen Kommunen um Ansiedlungen von Betrieben und um Fachkräfte. In den vergangenen Jahren war es insbesondere der Energie-Sektor, der mit Millionenschweren Investments für mehr Wertschöpfung in unserer Stadt sorgt oder sorgen wird. Ob der Batteriespeicher im Industriegebiet in Weener, die Freiflächen-PV-Anlage an der Autobahn in Richtung Bunde, die neuen Windkraftanlagen in Stapelmoor oder das neue Umspannwerk in Diele samt zweier großer Batteriespeicher – Weener ist eine Energie-Drehscheibe. Davon müssen wir in Zukunft weiter und noch mehr profitieren.
Vor allem müssen die heimischen Betriebe von der Möglichkeit profitieren, günstig und planungssicher Energie zu beziehen. Dies wird eine der zentralen Herausforderungen für die kommenden Jahre werden. Darum ist es gut, dass diese Projekte auf den Weg gebracht wurden. Jetzt müssen wir sie zu Ende bringen.
Denn eines ist klar: Dort wo künftig die Energie einfach und schnell erreichbar ist, da ist auch eine starke Wirtschaft zuhause.

Infrastruktur und Hafen – Große Herausforderungen
In den vergangenen Jahren ist in Weener massiv die Hochbau-Infrastruktur ausgebaut worden. Mehrere Millionen sind in Schulen, eine neue Bücherei und Begegnungsstätte, die Kläranlage, die Feuerwehren und vieles mehr investiert worden. Gut so. Aber es ist dringend an der Zeit, mehr für die Straßen und Wege zu tun. Hier war es in der Vergangenheit sehr schwer, große Sprünge zu machen. Doch eine gute Stadt braucht auch gute Straßen – das ist klar.
Das gilt auch für die Perle unserer Stadt – den Hafen. Hier ist im vergangenen Jahr ein städtebaulicher Wettbewerb in einer Größenordnung gestartet worden, der bisher einmalig ist für Weener. Diese tollen Planungen müssen nun zu einem Ergebnis und zum Ende geführt werden – damit das Schmuckstück in Weener wieder in neuem Glanz erstrahlt. Die Mittel sind da, die Planungen stehen kurz vor dem Ende. Packen wir es also an.
Leider sind die Kommunen in fast ganz Deutschland mit nur wenigen Geldmitteln für den Erhalt ihrer Infrastruktur ausgestattet. Sie konkurrieren zudem um begehrte Fachkräfte im Bereich des Tiefbau. Doch trotz der schwierigen Ausgangslage auch für Weener müssen wir alles rausholen was geht. Denn die Investitionen in die Infrastruktur von heute sichern die Lebensqualität in unserer Stadt von morgen.

